Förderung erneuerbare Energien 5 Wege, wie Sie selbst zur Energiewende beitragen können

Wir zeigen Ihnen mit fünf einfachen Tipps, wie das am besten geht!

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Förderung erneuerbare Energien - 5 Wege, wie Sie selbst zur Energiewende beitragen können

Im Kampf gegen den stetig voranschreitenden Klimawandel kommt es vor allem auf einen schnellen Wechsel von fossilen zu erneuerbaren Energien an. Damit die Energiewende tatsächlich gelingt, sollte aber jeder selbst einen Beitrag leisten. Wir zeigen Ihnen mit fünf einfachen Tipps, wie das am besten geht!

1) Ökostrom: Nachhaltig und günstig

Noch immer wird ein beträchtlicher Teil unseres Stroms aus Brennstoffen wie Erdöl, Erdgas oder Kohle gewonnen. Diese Ressourcen sind aber begrenzt und gehen mit enormen CO2-Emissionen einher. Viel umweltschonender ist hingegen grüner Strom, der etwa aus Windkraft, Solarkraft oder Wasserkraft gewonnen wird.

Wer sich beim Privatverbrauch für Strom aus erneuerbaren Quellen entscheidet, kommt der eigenen Klimaneutralität schon ein ganzes Stück näher. Dafür bieten Stromanbieter gesonderte Ökostromtarife an. Das ist gleich doppelt hilfreich, schließlich hilft die Nutzung solcher Energieverträge auch beim Ausbau nachhaltiger Stromquellen.

Vielerorts hält sich allerdings noch hartnäckig das Vorurteil der hohen Kosten eines Ökostromtarifs. Das ist aber nicht korrekt, denn Untersuchungen zeigen, dass grüner Strom keineswegs teurer ist als konventionelle Stromtarife. Im Gegenteil, oftmals kann man als Verbraucher sogar Geld einsparen, denn die Stromproduktion in Solaranlagen oder Windparks ist günstiger als in Kohle- und Gaskraftwerken, was sich auch im Endpreis widerspiegeln kann.

Mit einem Wechsel zu einem Ökostromanbieter wird also nicht nur das Klima, sondern womöglich auch Ihr Geldbeutel entlastet. Achten Sie bei der Suche nach dem passenden Versorger aber auch auf ein Öko-Siegel – so können Sie ganz sicher sein, dass Sie wirklich grünen Strom beziehen.

2) Energie sparen

Grüner Strom kann indes noch bei weitem nicht den Energiebedarf der gesamten Bundesrepublik abdecken. Deswegen ist es ebenso wichtig, das Stromnetz zu entlasten und den eigenen Energieverbrauch zu minimieren.

Das geht schon im Haushalt ganz leicht, indem Sie beispielsweise das Licht nicht unnötig brennen lassen sowie Elektrogeräte gänzlich ausschalten, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Achten Sie hier ebenso darauf, dass Sie auf den Standby-Modus verzichten, denn dabei wird immer noch unnötig Strom verbraucht. Und auch beim Heizen lässt sich einiges an Gas einsparen: Das geht am besten, indem Sie stoßlüften und das Fenster nicht den ganzen Tag gekippt lassen, dabei entweicht nämlich nur Raumwärme ins Freie, ohne dass es zu einer besseren Luftzirkulation kommt. Wir haben noch mehr nützliche Energiespartipps für Sie in einem separaten Artikel zusammengestellt.

3) Selbst Strom herstellen

Der Trend geht weg vom monumentalen Großkraftwerk, das allein eine ganze Region mit Strom versorgt. Vielmehr etabliert sich allmählich eine Dezentralisierung der Stromversorgung. Das bedeutet: Es entstehen viele kleinere Produktionseinheiten, das können etwa Unternehmen auf ihrem Betriebsgelände oder schlichtweg Privatverbraucher mit ihrem Eigenheim sein.

Das geht am besten mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach: Dabei wird Sonnenlicht in Energie umgewandelt. Den so produzierten Strom können Sie nicht nur selbst verwenden, sondern sogar vergütet ins allgemeine Stromnetz einspeisen. Solarzellen können Sie kaufen, aber auch schlichtweg mieten. Wenn Sie ein Dach besitzen, welches eine geringe Verschattung aufweist, dürfte sich die Investition in eine PV-Anlage mittelfristig rentieren.

Weitere Möglichkeiten zur Eigenherstellung von Strom sind Kleinwindanlagen im Garten oder eine Brennstoffzellenheizung. Sich selbst mit Energie versorgen – davon können vor allem Besitzer eines Elektroautos profitieren. Diese lassen sich nämlich zuhause an einer Wallbox aufladen, das geht aber mit erhöhtem Strombedarf einher, welcher durch eigene Energieproduktion gedeckt werden kann.  

4) Weg vom Verbrenner: Elektroautos gehören die Zukunft

Apropos Elektroauto: Noch immer wird ein beträchtlicher Teil der CO2-Emissionen durch den Verkehr verursacht. Energiewende bedeutet also auch Mobilitätswende, und das geht am besten mit einem E-Auto. Dank neuartiger Technologien haben Stromer mittlerweile eine Reichweite von vielen hundert Kilometern, und die Anzahl an Ladestationen wächst kontinuierlich.

Ein Elektroauto stößt aber nicht nur keine Abgase aus, sondern kann in vielen Fällen sogar schlichtweg die billigere Option darstellen. Zwar ist der Kaufpreis normalerweise höher als bei einem Verbrenner, dafür sind die Betriebskosten aber deutlich geringer. Der Strombetrieb ist günstiger als das ständige Auftanken mit Sprit, weswegen sich der Kauf schon nach wenigen Jahren lohnen kann. Besonders Vielfahrer können von einem Elektroauto profitieren, zumal auch die Kosten für Wartung und Reparatur geringer sind. Im Preisvergleich mit Verbrennern schneiden Stromer deswegen meist besser ab.

5) Gemeinsam für das Klima: Energiegenossenschaften

Eine Gruppe ist effektiver als ein Individuum: Nach dieser Devise funktionieren auch Energiegenossenschaften. Hier schließen sich Menschen aller Art zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen – das ist in der Regel die Förderung nachhaltiger Energiequellen.

Bürgerenergiegenossenschaften haben in Deutschland tatsächlich jahrhundertealte Tradition, früher wurden indessen noch vor allem wirtschaftliche Ziele verfolgt. Auch wenn das weiterhin ein relevanter Aspekt sein kann, liegt der Schwerpunkt heutzutage aber zumeist auf dem ökologischen Faktor.

In Energiegenossenschaften organisieren sich Gleichgesinnte, um etwa Blockheizkraftwerke zu betreiben, Photovoltaik-Dachprojekte umzusetzen oder die Umsetzung von Solar- und Windparks zu fördern. Wollen auch Sie sich für eine dezentrale, sozialverträgliche und klimaneutrale Energieversorgung einsetzen? Dann können Sie selbst einer Energiegenossenschaft beitreten, mehr als 800 davon gibt es mittlerweile deutschlandweit.

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