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7 Tipps und Tricks für Krisenzeiten Energiesparen im Haushalt

Wir geben Ihnen zehn einfache Tipps an die Hand, die Sie im Haushalt leicht anwenden können.

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7 Tipps und Tricks für Krisenzeiten - Energiesparen im Haushalt

Die Preise für Strom und Gas gehen durch die Decke, und ein Ende der Energiekrise ist nicht in Sicht. Die finanzielle Belastung für Verbraucher ist immens – gerade in solchen Zeiten lohnt sich eine sparsame Lebensweise also umso mehr. Doch wie lässt sich der eigene Energieverbrauch reduzieren? Wir geben Ihnen zehn einfache Tipps an die Hand, die Sie im Haushalt leicht anwenden können.

1) Richtig kochen

Für die meisten Menschen gehört das tägliche Kochen in der Küche zur üblichen Routine. Topf auf den Herd und fertig – dabei kann man doch nichts falsch machen, oder? So denken viele Hobbyköche und verschwenden dabei unnötig Energie.

Das beginnt bei der Größe des Topfes, dieser sollte nämlich mindestens genauso groß sein wie die verwendete Herdplatte. Ansonsten geht wertvolle Hitze verloren, bis zu 20 Prozent der aufgewendeten Energie bleibt dann ungenutzt. Das kostet ebenso Zeit, denn dann dauert das Erhitzen der Speisen länger.

Damit die produzierte Hitze nicht einfach entweicht, sollten Verbraucher zudem auf passende Topfdeckel achten. Wer besonders sparsam agieren will, kann auch einfach einen Schnellkochtopf benutzen – dieser eignet sich vor allem bei Speisen mit einer Garzeit von über 20 Minuten. Damit lassen sich bis zu 30 Prozent Energie und 50 Prozent Zeit einsparen.

2) Stromfresser Kühlschrank

Nach dem Essen bleiben oft noch Speisereste übrig. Diese werden meist so schnell wie möglich im Kühlschrank deponiert. Doch das ist nicht immer energieeffizient! Kommt das Essen etwa vom aufgewärmten Topf in den Kühlschrank, dann muss es erst aufwändig auf 7° C abgekühlt werden – bei dieser Temperatur bleiben Lebensmittel nämlich lange frisch. Deswegen sollten Sie Speisen zuerst an der Raumluft abkühlen lassen, ehe Sie diese in den Kühlschrank stellen.

Warme Speisen oder unverschlossene Lebensmittel, welche Feuchtigkeit abgeben, können auch dafür sorgen, dass eine Eisschicht entsteht. Das kann immer wieder passieren und ist mitunter auch unvermeidlich. Umso wichtiger ist es dann aber, dass der Kühlschrank regelmäßig abgetaut wird. Schon bei einer Eisschicht von fünf Millimetern erhöht sich der Stromverbrauch eines Kühlschranks um circa 30 Prozent – das ist verschwendete Energie und verschwendetes Geld!

3) Energiesparen beim Backen

Ganz andere Temperaturen als im Kühlschrank herrschen im Backofen. Ob für Kuchen oder Tiefkühlpizza, in vielen Haushalten läuft dieser auf Hochbetrieb. Gerade dann sollten Sie darauf achten, dass sie beim Backen keine Hitze und somit Energie verschwenden.

Schon vor dem eigentlichen Backen wird oft Energie unnötig verbraucht, denn noch immer ist vielerorts das Vorheizen des Ofens üblich. Das ist aber nur bei speziellen Garangaben oder für spezifische Teige nötig, ein moderner Backofen kommt auch ohne Vorbereitung schnell auf Betriebstemperatur. Langes Vorheizen führt dann nur dazu, dass der Ofen viele Minuten nichts als bloße Luft aufheizt.

Entscheidend ist zudem der Betriebsmodus des Ofens, im Normalfall ist Umluft die richtige Einstellung. Die zum Backen benötigte Temperatur ist hier bis zu 20°C niedriger als bei Ober-Unter-Hitze. Zuletzt sollten Sie darauf achten, dass Sie den Ofen bereits vor Ende der Backzeit ausschalten, schließlich bleibt dieser danach noch eine gewisse Zeit heiß. Die Restwärme ist für die letzten Minuten vollkommen ausreichend.

4) Heizen Sie effizient

Apropos Wärme – für ungefähr 70 Prozent des gesamten Energieverbrauchs von Privathaushalten ist die Heizung verantwortlich. Hier lässt sich also am meisten einsparen! Heizen Sie nur dann, wenn Sie es auch wirklich benötigen – das ist klar. Doch das heißt nicht, dass Sie frieren müssen, um zu sparen. Natürlich sollten Räumlichkeiten gerade im Winter durchaus geheizt werden, Verhältnisse wie in der Sauna sind aber des Guten zu viel. Die optimale Raumtemperatur liegt bei etwa 20° C, im Schlafzimmer gar nur bei 16 bis 18° C. So sparen Sie nicht nur Gas, sondern verbessern auch Ihr eigenes Wohlbefinden.

Es ist also nicht nötig, die Heizung stets auf Stufe 5 zu lassen. Damit eine Heizung ihre Arbeit effizient erledigen kann, ist es ohnehin mindestens genauso wichtig, dass die Luft gut zirkulieren kann. Möbelstücke oder Vorhänge direkt vor dem Heizkörper sind somit ein No-Go, vielmehr sollte die Heizung frei stehen.

5) Durchzug per Stoßlüftung

Die meisten Verbraucher sind sich der Vorzüge einer Stoßlüftung sehr wohl bewusst, dennoch kann es nicht oft genug betont werden: Auf Dauerlüften bei gekippten Fenster sollten Sie unbedingt verzichten. Der Raum wird so nicht effizient gelüftet, vielmehr dringt ständig Raumwärme ins Freie, weswegen noch mehr geheizt werden muss, was die Innenräume wiederum noch stickiger macht.

Der richtige Weg ist also die sogenannte Stoßlüftung, bei der Sie das Fenster für etwa fünf Minuten weit öffnen und so einen regelrechten Durchzug erzeugen. Bis zu fünf Mal täglich sollten Sie diese Prozedur wiederholen, und zwar bei ausgeschalteten Heizkörpern. So erreichen Sie einen schnellen Luftaustausch, ohne dass Grundwärme verloren geht oder die Wände auskühlen.

6) Schnelle Dusche statt langes Bad

Nach einen anstrengenden Tag erst einmal in eine mit Warmwasser gefüllte Badewanne – dabei können viele Menschen richtig entspannen. Gegen ein gelegentliches Bad spricht natürlich auch weiterhin nichts, doch ein Vollbad sollte nicht zum Regelfall werden. Ganze 140 Liter Wasser werden dabei im Durchschnitt verbraucht – im Vergleich dazu sind es bei einer Dusche nur 20 Liter.

Mit einem Sprung unter die Dusche sparen Sie also eine Menge Wasser, doch ebenso viel Energie, denn das Wasser muss schließlich erst erwärmt werden. Eine kalte Dusche mag für manche erfrischend sein, über ein kaltes Bad lässt sich das sicher nicht sagen. Ohne Warmwasser geht es beim Vollbad also nicht – wird dieses jedoch zum täglichen Ritual, dürften Sie dies sehr schnell auch auf Ihrer Energierechnung bemerken.

7) Vermeiden Sie den Standby-Modus

Elektrogeräte sollte man nicht ungenutzt laufen lassen, so wird unnötig Strom verbraucht. Deswegen schalten Verbraucher diese natürlich aus und belassen diese dann oft im Standby-Modus, schließlich läuft dann keine Elektrizität mehr – so glauben zumindest viele.

Doch tatsächlich verbrauchen Geräte auch im Standby-Modus noch weiterhin Strom, bis zu acht Prozent der Stromrechnung können darauf entfallen! Viel Geld und viel Energie, welches Sie leicht einsparen können, indem Sie das Gerät ganz ausschalten. Mit einer schaltbaren Steckdosenleiste geht das besonders leicht, hier schließen Sie einfach eine Vielzahl an Geräten an und schalten diese dann gemeinsam aus.

Gerade bei älteren Geräten lohnt sich das vollständige Ausschalten, denn hier ist es manchmal gar möglich, dass diese im Standby-Modus mehr Strom verbrauchen als während der tatsächlichen Nutzung. Neue Geräte sind hier deutlich ökonomischer, doch auch dann lässt ich ständiges Standby sowohl bei der Energiebilanz als auch im Geldbeutel seine Spuren.

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