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Die 10 besten Tipps und Tricks Stromsparen im Sommer

So lässt sich einiges an Strom einsparen – das hilft nicht nur dem Klima, sondern entlastet auch den Geldbeutel.

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Die 10 besten Tipps und Tricks - Stromsparen im Sommer

Endlich ist es wieder Sommer! Das tolle Wetter lädt zum Entspannen und Durchatmen in der Sonne ein, doch die warmen Temperaturen sind auch eine gute Gelegenheit, um den Elektrogeräten in den eigenen vier Wänden eine Pause zu gönnen. So lässt sich einiges an Strom einsparen – das hilft nicht nur dem Klima, sondern entlastet auch den Geldbeutel. Wir verraten Ihnen, wie das am besten klappt!

1) Stromfresser Kühlschrank

Ob für gekühlte Erfrischungsgetränke oder frisches Obst, ohne Kühlschrank geht im Sommer nichts. Das zeigt sich für häufig auch an der Stromrechnung, denn dabei wird oft unnötige Energie verschwendet. Achten Sie deswegen vor allem darauf, dass Sie den Kühlschrank nur dann öffnen, wenn es auch nötig ist. Bei geöffneter Tür dringt nämlich warme Luft ins Innere, die vom Gerät erst wieder abgekühlt werden muss. Die Tür minutenlang offen zu lassen ist aus demselben Grund natürlich auch ein absolutes No-Go.

Doch auch mit dem korrekten Einräumen des Kühlschranks lässt sich viel Strom sparen. Ein voller Kühlschrank verbraucht mehr Strom, denken viele – das klingt logisch, stimmt aber nicht. Tatsächlich ist es genau andersherum! Das liegt daran, dass in einen leeren Kühlschrank viel Luft eindringen kann, die dann wieder gekühlt werden muss. Zudem speichern Lebensmittel Kälte ohnehin recht gut, da sie zumeist größtenteils aus Wasser bestehen. Somit absorbieren sie Kälte besser als bloße Luft.

Sie müssen also kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie Ihren Kühlschrank vollpacken. Passen Sie dabei nur auf, dass Lebensmittel so kühl wie möglich sind, wenn sie eingeräumt werden, denn dann müssen sie weniger abgekühlt werden. Das Abendessen direkt vom Herd in den Kühlschrank – das muss nicht sein, hier können Sie noch ein bisschen warten.

2) Auch Kühlgeräte brauchen Urlaub

Apropos Kühlschrank: Auch übermäßige Vereisung kann zu erhöhtem Stromverbrauch führen, das gilt ebenso für die Tiefkühltruhe. Deswegen müssen die Geräte regelmäßig abgetaut werden, das geht im Sommer natürlich besonders schnell. Gönnen Sie Ihren Kühlgeräten deswegen ihren wohlverdienten Urlaub und schalten sie diese kurzzeitig ab!

Das geht natürlich nur, wenn diese auch leer sind, deswegen bietet sich dafür besonders der Sommerurlaub an, schließlich sind Sie dann ohnehin nicht zu Hause. Verbrauchen Sie alle Lebensmittel und ziehen Sie den Stecker – so tauen die Geräte nicht nur ab, sondern verbrauchen auch keinen Strom, wenn sie nicht benutzt werden.

Lassen Sie dabei aber die Türen offen, damit die Feuchtigkeit richtig entweichen kann. So verhindern Sie eine unliebsame Überraschung nach dem Urlaub, denn sonst besteht die Gefahr von unangenehmen Gerüchen.

3) Ab in die Ferien? Stecker raus!

Was für Kühlgeräte gilt, lässt sich ebenso auf alle anderen Elektrogeräte übertragen. Egal ob Fernseher, Kaffeemaschine oder Stereoanlage: Diese bleiben ungenutzt, während Sie im Urlaub sind. Schalten Sie diese Dauerverbraucher also gänzlich aus oder ziehen Sie am besten einfach den Stecker – nur so ist gewährleistet, dass kein Strom verbraucht wird.

Selbst im Standby-Modus fressen solche Geräte nämlich geringe Mengen an Strom, das kann sich über viele Tage durchaus aufsummieren. Vergessen Sie auch nicht Ihren Router, denn das WLAN benötigen Sie nicht, während Sie in den Ferien sind.

4) Ventilator statt Klimaanlage

Warmes Wetter geht zuhause leider oft auch mit brütender Hitze einher. Das ist häufig unerträglich – deswegen entscheiden sich viele Verbraucher für ein mobiles Klimagerät, damit es in der Wohnung endlich kühl wird.

In der Regel ist das aber keine gute Wahl, denn Klimageräte sind überaus teuer. Schon allein die bloße Anschaffung kann hunderte Euro verschlingen, und auch der Betrieb ist sehr kostspielig, denn Klimageräte verbrauchen enorm viel Strom. Die Kosten-Nutzen-Rechnung fällt dementsprechend meist negativ aus, zumal die Anlagen oft mit großen Räumen überfordert sind.

Deutlich effizienter ist daher der klassische Ventilator – nicht nur benötigt er deutlich weniger Strom, in den meisten Fällen kühlt er ähnlich gut wie ein Klimagerät.

5) Wäscheleine statt Trockner

Nach dem Waschen soll die Kleidung schnell in den Schrank, deswegen gehört in vielen Haushalten ein Trockner fest zum Inventar. Im Sommer kann man diesem aber eine Verschnaufpause gönnen, denn dank der hohen Temperaturen trocknet die Wäsche auch an der frischen Luft in nur kurzer Zeit.

Selbst in Balkonien findet sich oft Platz für eine kleine Wäscheleine, und ansonsten erfüllt ebenso ein Wäscheständer seinen Zweck. Das Ausschalten des Trockners lohnt sich gleich doppelt, denn dieser gibt viel Wärme ab, wenn er in Betrieb ist, was die Wohnung zusätzlich aufheizt.

6) Schalten Sie Ihre Heizung aus

Im Sommer ist es ohnehin heiß genug, deswegen muss selbstverständlich auch nicht geheizt werden. Dennoch kann es durchaus passieren, dass eine Heizung versehentlich noch nicht vollständig ausgeschaltet ist. Überprüfen Sie also alle Heizkörper, die Heizung sollte in den Sommermonaten immer auf 0 stehen.

Gleiches gilt für elektrisch betriebene Heizungspumpen, diese müssen vollständig ausgeschaltet werden, sonst verbrauchen Sie weiterhin etwas Strom. Viele Geräte haben auch einen speziellen Modus für den Sommerbetrieb.

7) Dunkeln Sie Ihre Räume ab

Klimaanlage oder Ventilator sind vielleicht gar nicht nötig, wenn der Raum bereits ausreichend kühl ist. Mit entsprechendem Sonnenschutz können Sie verhindern, dass sich der Raum überhaupt erst aufheizt. Dunkeln Sie die Wohnräume deswegen am besten mit Gardinen, Rollos oder Markisen ab – das gilt besonders für Räume, in denen Sie sich nicht aufhalten.

Doch im Heimbüro kann sich Abdunkeln lohnen, denn Elektrogeräte müssen mehr Energie fürs Kühlen aufwenden, wenn die Umgebungsluft heiß ist. Ein Vorhang oder ein Plissee kann also auch im Homeoffice dafür sorgen, dass Sie nicht unnötig Geld für Strom ausgeben.

8) Stoßlüften statt Fenster kippen

So oder so müssen Wohnungsräume immer wieder gelüftet werden. Lassen Sie aber nicht einfach das Fenster den ganzen Tag gekippt, denn so entweicht die Hitze nicht effektiv. Viel besser sind wenige Stoßlüftungen, dafür bieten sich besonders die frühen Morgenstunden an, wenn es draußen schön kühl ist. Und auch nachts können Sie stoßlüften, etwa kurz vor dem Schlafengehen.

Öffnen sie hierzu alle Fenster und Türen in der ganzen Wohnung und lassen Sie die frische Luft für einige Minuten durch alle Räume ziehen. So entsteht ein Durchzug, der dafür sorgt, dass die Räume nicht stickig sind, aber sich gleichzeitig nicht aufheizen. Mit dieser Technik können Sie eventuell r gänzlich auf ein Kühlgerät oder einen Ventilator verzichten.

9) Sparen Sie Warmwasser beim Duschen

Viele starten gerne mit einer Dusche in den Tag. Gerade im Sommer fühlt es sich erfrischend an, wenn man kalt duscht. Ein positiver Nebeneffekt: Damit lässt sich auch viel Warmwasser einsparen. Damit erübrigt sich das Aufheizen des Wassers, Ihre Gasrechnung wird es Ihnen danken.

Allerdings ist Achtung geboten: Eiskalte Duschen sind nicht zwangsläufig gesund, denn dann muss der Körper sehr viel Energie investieren, um wieder warm zu werden. Eine lauwarme Dusche kann deswegen eine bessere Alternative sein.

10) Nutzen Sie Solarenergie

Während der Sommermonate scheint meist die Sonne. Somit ist das die optimale Zeit, um die hierdurch generierte Energie zu nutzen und durch Solarkraft selbst etwas Strom herzustellen. Für Eigenheimbesitzer geht das natürlich am besten mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Doch auch im kleinen Stil lässt sich Solarenergie nutzen. Ob Lichterketten, Gartenleuchten oder Springbrunnen, viele kleinere Gerätschaften lassen sich mittlerweile mit Sonnenkraft betreiben. So sparen Sie Stromkosten und müssen nicht einmal ans nächtliche Abschalten denken!

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