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Digitale Helfer Fünf nützliche Gadgets beim Energiesparen

Beim Energiesparen können Sie sich auch auf technische Hilfsmittel verlassen. Wir stellen Ihnen einige Beispiele vor.

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Digitale Helfer - Fünf nützliche Gadgets beim Energiesparen

Diese Gadgets helfen Ihnen beim Energiesparen

Energiesparen hilft nicht nur dem eigenen Geldbeutel, sondern auch dem Klima. Immer mehr Menschen achten deswegen auf einen ökonomischen Umgang mit Ressourcen wie Strom, Gas oder Wasser. In vielen Bereichen kann man sich dabei mittlerweile auf technische Hilfsmittel verlassen – und dazu braucht es bei weitem kein voll ausgebautes Smart Home! Wir stellen Ihnen fünf dieser nützlichen Gadgets vor.

Master-Slave-Steckdose

Steckerleisten kennt sicherlich jeder, doch wissen Sie auch, was eine Master-Slave-Steckdose ist? Es handelt sich dabei um eine besondere Form der Mehrfachsteckdose, mit der elektronische Geräte in Abhängigkeit voneinander ein- und ausgeschaltet werden können.

Das Prinzip ist simpel: Es gibt eine permanent versorgte Steckdose – diese ist zum Beispiel mit einem PC verbunden. Hinzu kommen weitere Steckdosen, an die beispielsweise Drucker oder Monitor angeschlossen sein können. Diese Steckdosen werden allerdings nur dann mit Strom versorgt, wenn eine bestimmte Strommenge durch die permanent versorgte Steckdose fließt.

In unserem Beispiel hieße das: Drucker, Monitor und Lautsprecher schalten sich automatisch mit dem Computer ein und aus! Master-Slave-Steckleisten sind deswegen besonders nützlich für Elektrosysteme mit vielen Komponenten. Neben PCs gilt das vor allem für Fernseher: Diesen können Sie mittels einer Master-Slave-Steckleiste etwa direkt an DVD-Player und Lautsprecher koppeln.

Vorschaltgerät für die Waschmaschine

Wissensfrage an alle Haushaltsexperten: Wofür verwendet eine Waschmaschine den Großteil ihrer Energie? Vielen Menschen drängt sich hier die Vermutung auf, dass es vor allem die mechanische Arbeit der Waschtrommel ist, die am meisten Strom frisst. Doch weit gefehlt! Je nach Gerät werden mindestens 80 Prozent der Energie für das Aufheizen des Waschwassers benötigt.

Dieses Aufheizen geschieht auf elektrische Weise, normalerweise mithilfe eines in der Waschmaschine eingebauten Heizstabs. Das verbraucht allerdings Unmengen an Energie – viel effizienter ist es deswegen, die Waschmaschine schlichtweg an die Warmwasserversorgung anzuschließen.

Besonders effizient ist dieser Vorgang mit einem Vorschaltgerät, dieses reguliert nämlich automatisch den Warmwasserbedarf. Dazu wird es sowohl an die Warm- als auch Kaltwasserleitung angeschlossen. Sobald der Nutzer die gewünschte Waschtemperatur eingestellt hat, mischt das Vorschaltgerät heißes sowie kaltes Wasser und lässt es in der richtigen Temperatur in die Waschmaschine einfließen. Warmwasser wird nur während des Waschvorgangs benötigt, für die anschließenden Spülvorgänge reicht Kaltwasser. Übrigens: Vorschaltgeräte gibt es natürlich auch für Spülmaschinen!

Digitales Heizkörperthermostat

Gerade in den Wintermonaten muss viel geheizt werden. Wer seine Heizung jedoch unnötig lange laufen lässt, obwohl die gewünschte Temperatur bereits erreicht ist, verschwendet unter Umständen viel Gas. Abhilfe schafft ein Thermostat: Dieses erfasst die aktuelle Temperatur eines Raumes und vergleicht es mit einem vorgegebenen Sollwert. So lässt sich regulieren, wie warm ein Zimmer ist.

Übliche Thermostate sind mechanischer Natur, und zweifelsohne erfüllen diese ihren Zweck. Digitale Heizkörperthermostate besitzen im Vergleich dazu allerdings noch deutlich mehr Kontrollmöglichkeiten: Das beginnt schon mit einem praktischen und übersichtlichen Display, doch natürlich ist ein schickes Aussehen nicht alles, was digitale Temperaturregler zu bieten haben. Dieses übernimmt den Großteil der Arbeit ganz von selbst, sodass Sie es nicht selbst von Hand einstellen müssen.

Die genauen Features können sich je nach Modell und Hersteller unterscheiden, üblich ist aber in der Regel die Verknüpfung mit einer Smartphone-App. So lässt sich das Thermostat von jedem Ort aus steuern, selbst wenn Sie außer Haus sind. Auf diese Weise lässt sich auch im Vornherein einstellen, zu welchen Zeiten wie stark geheizt werden soll. Wünschen Sie sich etwa, dass das Badezimmer dann beheizt wird, wenn Sie von der Arbeit zurückkommen? Mit einem digitalen Thermostat geht das schnell und unkompliziert.

Zeitschaltuhr

Eine Zeitschaltuhr reguliert einen elektrischen Kontakt und schaltet diesen zu festgelegten Zeiten entweder ein oder aus. In der Praxis hat das vor allem einen praktischen Effekt: Sie müssen sich nicht mehr daran erinnern, ein Gerät auszuschalten, wenn es nicht mehr benötigt wird, Mit einer Zeitschaltuhr geschieht das nämlich vollautomatisch.

Viele verbinden ein derartiges Gadget mit der Möglichkeit, das Haus im Urlaub bewohnt aussehen zu lassen. Zeitschaltuhren haben jedoch auch im Alltag vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Ein Beispiel: Nachts wird der WLAN-Router nicht benötigt, schließlich verbringen Sie diese Zeit schlafend. Währenddessen können Sie diesen also getrost ausschalten – mit einer Zeitschaltuhr geschieht das jeden Abend ohne weiteres Zutun. Am nächsten Morgen wird der Router natürlich wieder automatisch eingeschaltet.

Auch bei Aquarien sind Zeitschaltuhren sehr beliebt, so können Fischliebhaber für eine gleichmäßige und energieeffiziente Beleuchtung und Beheizung des Beckens sorgen. Praktisch sind Zeitschaltuhren zudem im Garten: Egal ob Springbrunnen, Poolsauger oder Teichpumpe, mit einer Schaltuhr lässt sich all dies problemlos steuern.

Benutzen Sie eine Zeitschaltuhr jedoch nicht einfach aus Spaß, denn diese verbraucht auch selbst Strom. Es gibt sowohl analoge als auch digitale Zeitschaltuhren – während Erstere weniger Strom benötigen, überzeugen Letztere mit einem größeren Funktionsangebot. Wägen Sie für sich ab, was Ihnen wichtiger ist!

Smart Meter beim Duschen

Smart Meter sind schlichtweg intelligente Messsysteme, die zur Ermittlung, Speicherung und Verarbeitung von Daten fähig sind. Normalerweise assoziiert man diese digitalen Zähler mit Strom, denn immer mehr herkömmliche Stromzähler werden durch Smart Meter ersetzt. Irgendwann wird so für alle Verbraucher das jährliche Ablesen des Zählerstands entfallen, weil die Informationen dann einfach automatisch übertragen werden.

Das gleiche Prinzip lässt sich auch auf andere Ressourcen wie etwa Wasser übertragen. Mittlerweile gibt es sogar Smart Meter für die Dusche! Dieses wird direkt zwischen Duschkopf und Schlauch geschraubt, selbst Laien können das problemlos bewerkstelligen. Der nun eingebaute Smart Meter misst dann, wie viel Wasser Sie bei einem Duschgang verbrauchen – und zwar nach Temperatur aufgeschlüsselt.

Angezeigt wird all das in Echtzeit auf einem Display, nach dem Duschen können Sie so nachlesen, wie viele Liter Wasser bzw. wie viele Kilowattstunden Energie Sie verbraucht haben. Auch hier gibt es normalerweise noch eine zugehörige App: Diese analysiert alle Daten und erstellt Ihnen ein individuelles „Duschprofil“. So wird für Sie ersichtlich, wie Sie Wasser und Energie einsparen können.

Im Gegensatz zu anderen technischen Gadgets verbraucht ein Smart Meter für die Dusche überhaupt keinen Strom. Die benötigte Energie entsteht mittels des durchfließenden Wassers – Sie betreiben beim Duschen also fast ein winziges Wasserkraftwerk.

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